Magna Grecia


____Magna Grecia


Magna Grecia - Die Wiege der Zivilisation.
In Zusammenarbeit mit Leo Colovini entwickelt. Magna Grecia hiess die Region im Sueden Italiens, die vor 2.500 Jahren von griechischen Haendlern und Abenteurern besiedelt wurde. Vor der Ankunft der Griechen war das Land lediglich von wenigen kleinen Volksstaemmen bewohnt. Fruchtbarer Boden, schiffbare Fluesse, grosse Waelder, Bronze- und Silberminen boten enorme Ausbreitungsmoeglichkeiten. Es entstanden groessere Staedte wie Tarantum, Syrakusai, Katane, Locri und Naxos, aber auch zahlreiche Doerfer, von denen heute keine Spur mehr uebrig ist. Ein dichtes Strassennetz foerderte den Handel und in den Staedten entstanden reiche Maerkte. Mehr und mehr kamen Rivalitaeten zwischen den Staedten auf. Vor allem um die Herrschaft ueber die Orakel, die eine wichtige Quelle fuer Ruhm und Reichtum darstellten, wurde heftig gestritten.

Genuegend Stoff fuer ein abendfuellendes Spiel. Jeder Spieler muss Magna Grecia erfolgreich besiedeln und entwickeln. An guenstigen Punkten werden Maerkte gebaut, Doerfer zu Staedten ausgebaut und durch ein Strassennetz miteinander verbunden. Nur so laesst sich auch das Landesinnere erschliessen und koennen die Orakel beherrscht werden. Eine eigene grosse Stadt aufzubauen ist oft sehr kostspielig und manchmal lohnt es sich eher, in den neutralen Doerfern oder den Staedten der Gegner Maerkte zu bauen.








Auf dem mit einem Sechseckraster ueberzogenen Spielplan werden Strassenstuecke, Stadtteile oder Maerkte in Form von Sechseckteilen abgelegt. Gespielt wird 12 Runden lang. Jede Runde wird von einer Aktionskarte bestimmt, die bei Spielbeginn nach einem bestimmten Schema zusammengemischt wurden. Die Karte legt die Spielerreihenfolge fest und gibt an, in welchem Umfang die drei Grundaktionen Strassenbau, Staedtegruendung/-erweiterung und Nachschub ausgefuehrt werden koennen, das heisst, wie viele Plaettchen verwendet werden koennen. Dass bestimmte Bauregeln zu beachten sind, versteht sich von selbst. Zusaetzlich koennen Maerkte errichtet werden. Ihr Wert haengt von der Anzahl der direkt angebundenen Orte ab.

Die Orakel befinden sich bereits auf dem Spielplan. Um ein Orakel zu beherrschen, muss ein Spieler eine eigene Stadt durch eine Strasse mit dem Orakel verbinden. Das allein reicht allerdings nicht. Wenn mehrere Staedte an ein Orakel angeschlossen sind, wendet es sich immer der Stadt zu, die die bedeutendste ist. Und die Bedeutung ergibt sich durch die Anzahl der Orte, die mit dieser Stadt verbunden sind. Womit klar ist, dass die Herrschaft ueber ein Orakel vergaenglich ist.

Am Ende entscheiden Maerkte und Orakel ueber den Spielausgang.








Magna Grecia von Clementoni, Autoren: Michael Schacht und Leo Colovini, 2-4 Spieler ab 12 Jahren, Spieldauer ca. 75 Minuten.

Material: 1 Spielbrett,
12 Aktionskarten, 4 Spielsteine,
80 Maerkte, 9 Orakel, 80 Strassenplaettchen, 80 Stadtteile,
4 Kurzspielregeln

Eine neue umfassendere Kurzspielregel der Spielbox
zum downloaden.

Die amerikanische Version ist bei Rio Grande Games erschienen.

Folgende Auszeichnungen erhielt das Spiel:
Nominierung als Advanced Strategy Game Bei Games 100, Nominierung beim International Gamers Award, ist Spieleblitzlicht und ist im Buch der Spiele 2003.